Mit ihren eindrucksvollen Beiträgen über die Welt der Ozeane haben es Tamara aus Steinfeld-Hausen, Ana und Sofia aus Zellingen sowie Klara aus Thüngersheim bis ins Bundesfinale des 56. Internationalen Jugendwettbewerbs jugend creativ geschafft.
Das Bild „Even they can Paint“ der 17-jährigen Tamara wurde am 20. Mai 2026 in Berlin von der Expertenjury in der Kategorie Bildgestaltung mit dem 3. Platz in der Altersgruppe der 10. bis 13. Klassen prämiert.
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Bundesjury in Berlin
Die Schwestern Ana und Sofia (beide 18) wurden am 22. Mai von der Bundesjury in der Kategorie Kurzfilm für ihren Film „Meer Ent-decken“ mit dem 4. Platz ausgezeichnet. Klara erhält einen Sonderpreis der Bundesjury. Die Bundesjury in Berlin würdigte den ausgezeichneten Beitrag: „Der Oktopus zählt zu den klügsten Lebewesen und kommt aus dem Meer. Kein Wunder, dass er hier im Bild von Tamara sogar als Künstler auftaucht. Im kunstvollen Ambiente einer Bühne und von einem Vorhang gerahmt malt das Tier ein Bild auf Leinwand. Die gestische Abstraktion darauf wirkt sehr künstlerisch und macht als Bild im Bild starken Eindruck. Daneben kommt ein Seepferdchen als Bedienung in die Szene gehüpft. Der leuchtende Kontrast aus Rot und Grün macht die aufregende, kreative Stimmung des Bildes aus“, so Bundesjuror Dr. Sebastian Baden, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Für die Arbeit von Ana und Sofia findet Bundesjuror Fabio Magnifico, Regisseur, Filmproduzent, Medienpädagoge sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Bielefeld und Köln, anerkennende Worte:
„Der Animationsfilm ‚Meer Ent-decken‘ beeindruckt mit einer starken visuellen Identität und einer fein ausgearbeiteten künstlerischen Umsetzung. In Anlehnung an die Bildsprache des Illustrators Guy Billout entwickelt der Film eine eigene erzählerische Kraft, die gleichermaßen ästhetisch wie emotional wirkt. Mit großer Sensibilität behandelt das Werk das Thema Umwelt und zeigt auf eindringliche Weise das fragile Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Die detailreichen Zeichnungen und die ruhige Inszenierung erzeugen eine intensive Atmosphäre, die die Jury fasziniert. Ein besonderer Pluspunkt ist der außergewöhnlich kreative Abspann, der nicht nur formal überzeugt, sondern den emotionalen Eindruck des Films auf originelle Weise weiterführt und dem Werk einen starken und unvergesslichen Abschluss verleiht.“
Karl-Theodor zu Guttenberg zu Gast in Lohr: Impulse zu Geopolitik, Wirtschaft und Innovationskraft
Im April begrüßte die Raiffeisenbank Karl-Theodor zu Guttenberg in der Lohrer Stadthalle. Er beleuchtete in seinem Vortrag aktuelle geopolitische und wirtschaftliche Entwicklungen sowie deren Auswirkungen auf Unternehmen und Gesellschaft. Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Möglichkeit, sich aktiv an einer lebhaften Diskussion zu beteiligen und aktuelle Herausforderungen sowie Chancen des Wandels zu erörtern. Die Veranstaltung zeigte die Bedeutung eines offenen Dialogs über politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen und bot wertvolle Impulse für die Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt.
6.000 Euro für die Scherenburgfestspiele
Gemeinsam mit der Raiffeisen-Schulze-Delitzsch-Stiftung der Bayerischen Genossenschaften übergab die Raiffeisenbank am 17. Juli eine Spende in Höhe von insgesamt 6.000 Euro an die Verantwortlichen der Scherenburgfestspiele. Andreas Fella, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Main-Spessart, und Regina Wenninger, Geschäftsführerin der Stiftung, überreichten jeweils 3.000 Euro an Geschäftsführerin Isabell Lützler und Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. h.c. Hans Michelbach. Raiba-Vorstandsvorsitzender Andreas Fella betonte die Bedeutung der Festspiele für die Region: „Die Scherenburgfestspiele sind ein wichtiger Bestandteil unserer kulturellen Landschaft und begeistern Jahr für Jahr mit hochwertigen Theateraufführungen unter freiem Himmel.
Viele Bürgerinnen und Bürger aus Main-Spessart engagieren sich hier mit viel Herzblut – auf der Bühne, hinter den Kulissen und bei der Organisation. Dieses Engagement verdient große Anerkennung. Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, die Festspiele langfristig zu stärken und dieses besondere kulturelle Angebot zu erhalten.“ Auch Regina Wenninger zeigte sich beeindruckt von der einzigartigen Atmosphäre auf der Gemündener Scherenburg und dem Einsatz aller Beteiligten. „Es freut uns sehr, dass wir als Raiffeisen-Schulze-Delitzsch-Stiftung einen Beitrag dazu leisten können, dieses kulturelle Großereignis in Main-Spessart zu unterstützen.“
